
Menschen, die nach Beendigung der stationären Therapie weiterhin einen geschützten Rahmen suchen, können in unser Nachsorgeprogramm übernommen werden. Voraussetzung hierfür ist die Bereitschaft zu einer Lebensführung, die aus dem Problembewusstsein, das in der Therapie entwickelt wurde, zu gestalten ist. Das heißt, daß der Einzelne in einer reifungsorientierten Entwicklung bleibt, entsprechend seiner individuellen Problematik.
Weiterhin ist die Bereitschaft, in einer sozialen Gemeinschaft als verantwortlicher Mitgestalter zu leben, gefordert.
In unserem Nachsorgeprogramm leben die Menschen in kleinen Gruppen in Häusern, die von der „Daumer Haus gGmbH“gestellt werden. Durch unsere Mitarbeiter ist eine Betreuung gewährleistet, es finden regelmäßige therapeutische Gruppen - und Einzelgespräche statt. Entsprechend den Bedürfnissen und Erfordernissen wird die weitere psychotherapeutische Aufarbeitung der individuellen Problematik angeregt.Dies kann auch im Rahmen der Fachambulanz erfolgen.
Zu Beginn des Nachsorgeprogramms wird mit dem Einzelnen besprochen, welches Ziel angestrebt wird, es soll eine Wiedereingliederung ins Berufsleben bzw. der Prozess der Berufsfindung fortgeführt werden, die idealerweise schon in der Adaptionsphase angelegt worden sind. Der Aufbau von einem intakten sozialen Umfeld und die weitere Bearbeitung der individuellen Problematik, hin zu langfristigen Perspektiven gehören ebenfalls zu den formulierten Zielen.